Umfrage - Studien - Projekte

Bundesweite Online-Umfrage zur ärztlichen Versorgung von Patienten mit Long-COVID-Symptomatik

Das Robert Koch-Institut (RKI) bittet Haus- sowie Kinder- und Jugendärzte um die Teilnahme an einer bundesweiten Online-Umfrage zur ärztlichen Versorgung von Patienten mit Long-COVID-Symptomatik.

Die Befragung startet am 1. September 2022 und dauert etwa 15 Minuten.

Die Umfrage richtet sich an Hausärzte sowie ambulant tätige Kinder- und Jugendärzte, die in der ambulanten Versorgung primäre Ansprechpartner für Long- bzw. Post-COVID sind. Auch andere Fachärzte können unter Angabe der Fachrichtung teilnehmen. Die Teilnahme ist freiwillig, das Ausfüllen des Fragebogens anonym.

Ziel der Befragung ist es, von den Teilnehmenden zu erfahren, in welchem Umfang sie Patientinnen und Patienten mit Post-COVID-19 in ihrem Praxisalltag sehen, welche Herausforderungen für sie damit einhergehen, auf welche Informationsquellen sie dabei zurückgreifen und welche Informations- und Unterstützungsbedarfe im Umgang mit Post-COVID-19-Patientinnen und -Patienten erforderlich sein können.

Die Online-Umfrage wurde vom RKI und dem Institut für Allgemeinmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin erarbeitet und ist Teil des vom Bundesgesundheitsministerium finanzierten Projekts „Post-Covid-19 – Postakute gesundheitliche Folgen von COVID-19“.

Haus- und Kinderärzte im Bereich der KVSH werden in Kürze per Newsletter ein Informationsschreiben der Charité erhalten, das unter anderem den Link zur Online-Umfrage sowie weiterführende Informationen zur Befragung enthält. Ärzte anderer Fachgruppen, die an der Umfrage teilnehmen möchten, können die Informationen gerne anfordern unter postcovidnetz@kvsh.de.

Eine Teilnahme an der Umfrage ist bis Ende September 2022 möglich.

Studie zur Hausarzt-Zufriedenheit - Universität Magdeburg bittet um Teilnahme

Die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat zum 1. Juli 2022 eine Studie zur beruflichen Zufriedenheit von Hausärzten in Deutschland gestartet. Dazu sollen die fachgruppenspezifische Zufriedenheit und die besondere Belastungsfaktoren identifiziert werden. Die Umfrage „Zufriedenheit der Hausärzte mit ihrem Arbeitsumfeld in Deutschland – ZUHARD“ ist bis zum 31. Dezember 2022 unter www.surveymonkey.de/r/SYQPD2P zu erreichen. Ziel ist es nach Angaben der Universität, anhand der Daten Konzepte zu entwickeln, um eine höhere Arbeitszufriedenheit für Hausärzten zu schaffen.

Ansprechpartner:

Dr. Kay-Patrick Braun

Institut für Allgemeinmedizin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Tel.: 0391 6721009 
E-Mail:  kay-patrick.braun@med.ovgu.de

Charité Studie zu Prävention in der hausärztlichen Versorgung

Hausärztinnen und Hausärzte spielen im Gesundheitssystem eine tragende Rolle wenn es um das Thema Prävention und Gesundheitsförderung geht. Allerdings ist eine individuelle hausärztliche Begleitung von Präventionsmaßnahmen sehr betreuungs- und zeitintensiv und oft im regulären Praxisalltag kaum zu leisten. Im Rahmen einer bundesweiten Studie möchte die Charité – Universitätsmedizin Berlin nun untersuchen, wie die Einstellungen von Hausärztinnen und Hausärzte zu diesem Thema sind und wo sie Hürden für die Umsetzung von Präventionsangeboten in ihrem Praxisalltag sehen. Die Studie wird von Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert und von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) als Kooperationspartner unterstützt.

Interessierte Hausärztinnen und Hausärzte können unter folgendem Link an der Studie teilnehmen:https://redcap.charite.de/survey/surveys/?s=79X9NJTRF49AM8LE  

Die Befragung ist anonym und unter allen Teilnehmenden werden Wertgutscheine im Wert von insgesamt 2000 Euro verlost. Bei Fragen zur Studie können Sie sich an julie.osullivan@charite.de wenden.

Studie IGES Institut: Arztpraxen für Datenerhebung von ambulanten COVID-19 Patienten gesucht

Arztpraxen sind aufgerufen, am ambulanten COVID-19-Register teilzunehmen und so die Forschung zu unterstützen. Konkret geht es darum, systematisch Daten von ambulant behandelten COVID-19-Patienten zu erfassen, um diese dann in Studien auszuwerten. Eine erste Studie auf Basis der Daten in dem Register wird derzeit vom IGES Institut durchgeführt. Diese „ABC-19-Studie“ beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fragen, wie der richtige Zeitpunkt für eine Krankenhauseinweisung bestimmt werden kann und welchen Einfluss Begleiterkrankungen auf den Verlauf der SARS-CoV-2 Infektion haben. Die Erkenntnisse sollen helfen, die Behandlung von COVID-19-Patienten zu verbessern.

Hausärzte besonders gefragt

Partner des ambulanten COVID-19-Registers (offiziell: „IGES-ABC-19-Register“) ist das Zentralinstitut für die ambulante Versorgung (Zi). Die meisten COVID-Erkrankten in Deutschland werden von Hausarztpraxen medizinisch betreut. Zugleich gibt es bisher kaum strukturierte Daten aus dem ambulanten Sektor zu COVID-Patienten.Besonders gefragt sind dem Zi zufolge daher allgemeinmedizinische und hausärztlich-internistische Praxen, die ihre COVID-19-Patienten dauerhaft betreuen, gesucht. Die Teilnahme werde mit 50 Euro pro eingeschlossenen Fall vergütet.

Ärztinnen und Ärzte, die teilnehmen möchten, wenden sich bitte an Steffen Lütte, von der Clinischen Studien Gesellschaft (CSG), die vom IGES Institut mit der Durchführung beauftragt wurde:

Umfrage zur Zusammenarbeit von Allgemein- und Zahnmedizin

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass zwischen Allgemeinmedizin und Zahnmedizin wenig Zusammenarbeit stattfindet, obwohl vielfältige Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Parodontalerkrankungen und systemischen Erkrankungen bekannt sind.

Wir als Selbstständige Abteilung für Allgemeinmedizin (SAA) möchten daher gemeinsam mit der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Leipzig untersuchen, in welchem Ausmaß und mit welcher Relevanz derzeit eine Kooperation von Haus- und Zahnärzt:innen stattfindet, welchen Bedarf die Professionen diesbezüglich aufweisen und welche Entwicklung die Zusammenarbeit nehmen könnte.

Dafür laden wir Sie als Expert:innen dazu ein, durch die Beantwortung eines anonymen Online-Fragebogens diese Studie zu unterstützen. Das Ausfüllen des Fragebogens wird ca. 15 Minuten dauern.

Prof. Dr. med. Markus Bleckwenn
Studienleiter
Selbstständige Abteilung für Allgemeinmedizin
Medizinische Fakultät der Universität Leipzig

COPiT-Studie: Contemplative Practices in Psychotherapy

- Anwendung zur Selbstfürsorge und im therapeutischen Setting –

Kontemplative Elemente, Praktiken oder Interventionen inkl. angrenzender Techniken wie Imaginationsübungen u.a. finden in sehr unterschiedlicher Form – explizit oder implizit – und teils aus sehr unterschiedlichen Gründen sowohl in verschiedenen psychosozialen und therapeutischen Settings als auch in der ganzen Breite psychotherapeutischer Verfahren und Schulen Eingang. Bisher wissen wir jedoch nicht, in welcher Form und wie breit die Anwendung einerseits zur Selbstfürsorge und andererseits im therapeutischen Setting aussieht.

Das Ziel unserer vollständig anonymisierten Online-Studie ist es, eine möglichst repräsentative Stichprobe aktuell tätiger Therapeut:innen im deutschsprachigem Raum (ärztlich und psychologisch, approbiert, niedergelassen, in privater Praxis, in Aus- bzw. Weiterbildung) aus allen Therapieschulen zu befragen, (1) ob sie kontemplative Techniken bzw. Interventionen wie etwa achtsamkeits- oder mitgefühlsbasierte Elemente o.ä. in ihren psychotherapeutischen Sitzungen einsetzen oder ggf. warum nicht (2) darüber hinaus, ob sie kontemplative Praktiken wie etwa Achtsamkeit oder (Selbst-) Mitgefühl zur Selbstfürsorge/Psychohygiene nutzen oder ggf. warum nicht.

Zusätzlich möchten wir den Zusammenhang der eigenen Praxis bzw. der Anwendung im therapeutischen Setting mit Achtsamkeit bzw. Selbstmitgefühl, Emotionsregulation, Interozeption, Burnout sowie Bindung und strukturellen Persönlichkeitsaspekten untersuchen.

Die Befragung dauert maximal 30 Min. und ist von der Ethikkommission der Fakultät für Verhaltens- und empirische Kulturwissenschaft der Universität Heidelberg genehmigt und befürwortet worden. Im Rahmen einer Kooperation findet die Studie parallelisiert auch in Chile.

Institut für Medizinische Psychologie, Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg

Erhebung der IU Internationale Hochschule von Motivation(en) zur Niederlassung

Ich studiere im Master Soziologie und habe nun eine außerordentlich tolle Möglichkeit erhalten in einem Herausgeberwerk mitzuwirken, das sich mit der Thematik des Personalmangels im Kontext der Baby-Boomer Generation und den damit verbundenen Herausforderungen für das Gesundheitswesen beschäftigt. Für die Publikation zusammen mit Frau Prof. Dr. Kreuzenbeck würden wir gerne Motivationen und Alltagserfahrungen von niedergelassenen Ärzt:innen sammeln, um deren Wünsche und Bedürfnisse klarer herausarbeiten zu können und eine bessere Perspektive in deren Lebenswelt und deren Alltag zu erhalten. Zudem sind wir der Meinung das die Sicht der Ärzt:innen oftmals zu wenig berücksichtigt wird und möchten dem nun entgegenwirken.

Hierfür hätten wir eine kurze Umfrage erstellt, welche maximal 5 Minuten dauert. Sie kann bis einschließlich 31.10.2022 und unter folgendem Link: https://forms.office.com/r/EBaL9p0E79 ausgefüllt werden.
 

Laura Ratusnik, laura.ratusznik@iu.org 

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