Umfrage - Studien - Projekte

Online-Umfrage zu Nutzenpotentialen von Digitalen Gesundheitsanwendungen aus Sicht von Gesundheitsfachpersonen

Zielgruppe sind ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen mit und ohne Erfahrungen im Umgang mit DiGA.

Die Befragung findet vom 06. April bis 22. April 2022 statt. Teilnahmelink und weitere Informationen zur Befragung: https://campus.lamapoll.de/ZHAW_Umfrage_Nutzenpotentiale_DiGA/Die 

Kosten und Nutzen von Investitionen in die Digitalisierung

Befragung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung: Ziel ist es, die Höhe von Investitionskosten zu digitalen Anwendungen in der vertragsärztlichen und vertragspsychotherapeutischen Praxis zu messen sowie die Vor- und Nachteile der Einführung dieser digitalen Angebote zu bewerten. Diese Erhebung richtet sich an Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber. Erhebungsende ist der 30. April 2022.

Schlussspurt im Zi-Praxis-Panel: Teilnahme noch bis 15. April möglich

Die Frist für die Teilnahme am Zi-Praxis-Panel zur wirtschaftlichen Situation der Praxen ist nochmals um zwei Wochen verlängert worden. Zwar endet die Erhebung offiziell am 31. März, doch werden bis zum 15. April auch noch jene Ärzte und Psychotherapeuten erfasst, die ihre Dateneingabe erst bis dahin abgeschlossen haben.

Mit dem Praxis-Panel untersucht das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) jährlich die Wirtschaftslage und die Versorgungsstrukturen in den Praxen. Besonders wichtig in der aktuellen Erhebung ist der Themenschwerpunkt zur Ausbildung von Praxispersonal. Dazu waren etwa 58.000 Praxen von Ärzten und Psychotherapeuten angeschrieben worden. Mit den erhaltenen Zugangsdaten können die Angeschriebenen hier online an der Befragung teilnehmen. Das Praxis-Panel erfolgt seit 2010 im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen und der KBV.

Zweiteiliger Online-Fragebogen

Die Befragung findet online statt. Im ersten Schritt geben Praxen Angaben zu Personal und Management an. Im zweiten Teil geht es um die Finanzdaten. Diese sollen vom Steuerberater ausgefüllt werden.

Für die Teilnahme erhalten Praxen eine Aufwandsentschädigung. Zudem bekommen sie nach Abschluss der Datenauswertung einen individuellen Praxisbericht mit Vergleichskennzahlen. Anhand dessen können sie einschätzen, wo ihre Praxis im Vergleich zu anderen Kollegen der Fachgruppe wirtschaftlich steht.

Für Ärzte und Psychotherapeuten, die Fragen zum Praxis-Panel haben, hat das Zi eine Hotline eingerichtet: 0800 4005-2444 (Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr).

Wichtige Daten für Honorarverhandlungen

Mit der Erhebung des Zi-Praxis-Panel stehen wichtige Daten für die Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen bereit. Diese sind gesetzlich verpflichtet, die Entwicklung der Betriebs- und Investitionskosten bei der jährlichen Anpassung des Orientierungswertes und damit der Preise ärztlicher und psychotherapeutischer Leistungen zu berücksichtigen.

Studie IGES Institut: Arztpraxen für Datenerhebung von ambulanten COVID-19 Patienten gesucht

Arztpraxen sind aufgerufen, am ambulanten COVID-19-Register teilzunehmen und so die Forschung zu unterstützen. Konkret geht es darum, systematisch Daten von ambulant behandelten COVID-19-Patienten zu erfassen, um diese dann in Studien auszuwerten. Eine erste Studie auf Basis der Daten in dem Register wird derzeit vom IGES Institut durchgeführt. Diese „ABC-19-Studie“ beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fragen, wie der richtige Zeitpunkt für eine Krankenhauseinweisung bestimmt werden kann und welchen Einfluss Begleiterkrankungen auf den Verlauf der SARS-CoV-2 Infektion haben. Die Erkenntnisse sollen helfen, die Behandlung von COVID-19-Patienten zu verbessern.

Hausärzte besonders gefragt

Partner des ambulanten COVID-19-Registers (offiziell: „IGES-ABC-19-Register“) ist das Zentralinstitut für die ambulante Versorgung (Zi). Die meisten COVID-Erkrankten in Deutschland werden von Hausarztpraxen medizinisch betreut. Zugleich gibt es bisher kaum strukturierte Daten aus dem ambulanten Sektor zu COVID-Patienten.Besonders gefragt sind dem Zi zufolge daher allgemeinmedizinische und hausärztlich-internistische Praxen, die ihre COVID-19-Patienten dauerhaft betreuen, gesucht. Die Teilnahme werde mit 50 Euro pro eingeschlossenen Fall vergütet.

Ärztinnen und Ärzte, die teilnehmen möchten, wenden sich bitte an Steffen Lütte, von der Clinischen Studien Gesellschaft (CSG), die vom IGES Institut mit der Durchführung beauftragt wurde:

Umfrage zur Zusammenarbeit von Allgemein- und Zahnmedizin

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass zwischen Allgemeinmedizin und Zahnmedizin wenig Zusammenarbeit stattfindet, obwohl vielfältige Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Parodontalerkrankungen und systemischen Erkrankungen bekannt sind.

Wir als Selbstständige Abteilung für Allgemeinmedizin (SAA) möchten daher gemeinsam mit der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Leipzig untersuchen, in welchem Ausmaß und mit welcher Relevanz derzeit eine Kooperation von Haus- und Zahnärzt:innen stattfindet, welchen Bedarf die Professionen diesbezüglich aufweisen und welche Entwicklung die Zusammenarbeit nehmen könnte.

Dafür laden wir Sie als Expert:innen dazu ein, durch die Beantwortung eines anonymen Online-Fragebogens diese Studie zu unterstützen. Das Ausfüllen des Fragebogens wird ca. 15 Minuten dauern.

Prof. Dr. med. Markus Bleckwenn
Studienleiter
Selbstständige Abteilung für Allgemeinmedizin
Medizinische Fakultät der Universität Leipzig

COPiT-Studie: Contemplative Practices in Psychotherapy

- Anwendung zur Selbstfürsorge und im therapeutischen Setting –

Kontemplative Elemente, Praktiken oder Interventionen inkl. angrenzender Techniken wie Imaginationsübungen u.a. finden in sehr unterschiedlicher Form – explizit oder implizit – und teils aus sehr unterschiedlichen Gründen sowohl in verschiedenen psychosozialen und therapeutischen Settings als auch in der ganzen Breite psychotherapeutischer Verfahren und Schulen Eingang. Bisher wissen wir jedoch nicht, in welcher Form und wie breit die Anwendung einerseits zur Selbstfürsorge und andererseits im therapeutischen Setting aussieht.

Das Ziel unserer vollständig anonymisierten Online-Studie ist es, eine möglichst repräsentative Stichprobe aktuell tätiger Therapeut:innen im deutschsprachigem Raum (ärztlich und psychologisch, approbiert, niedergelassen, in privater Praxis, in Aus- bzw. Weiterbildung) aus allen Therapieschulen zu befragen, (1) ob sie kontemplative Techniken bzw. Interventionen wie etwa achtsamkeits- oder mitgefühlsbasierte Elemente o.ä. in ihren psychotherapeutischen Sitzungen einsetzen oder ggf. warum nicht (2) darüber hinaus, ob sie kontemplative Praktiken wie etwa Achtsamkeit oder (Selbst-) Mitgefühl zur Selbstfürsorge/Psychohygiene nutzen oder ggf. warum nicht.

Zusätzlich möchten wir den Zusammenhang der eigenen Praxis bzw. der Anwendung im therapeutischen Setting mit Achtsamkeit bzw. Selbstmitgefühl, Emotionsregulation, Interozeption, Burnout sowie Bindung und strukturellen Persönlichkeitsaspekten untersuchen.

Die Befragung dauert maximal 30 Min. und ist von der Ethikkommission der Fakultät für Verhaltens- und empirische Kulturwissenschaft der Universität Heidelberg genehmigt und befürwortet worden. Im Rahmen einer Kooperation findet die Studie parallelisiert auch in Chile.

Institut für Medizinische Psychologie, Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg

Evaluation der gegenwärtig gültigen Leitlinie "Unspezifische Kreuzschmerzen"

Masterarbeit zum Abschluss des Medizinstudiums an der Sigmund-Freud-Universität

Fragebogen für Hausärzte/innen bzw. praktische Ärzte/innen (14 Fragen, <4 Minuten Bearbeitungszeit): https://www.survio.com/survey/d/O8D3T9P1F0X5V9T7S

  • Dokument mit QR-Code, welcher Patienten/innen zu einem eigenen Fragebogen weiterleitet (ebenfalls 14 Fragen, <4 Minuten Bearbeitungszeit).

Einschlusskriterien für Patienten/innen sind:

  • Leitsymptom nichtspezifischer Kreuzschmerz
  • Volljährig
  • ausreichende Deutschkenntnisse
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