Disease Management Programme (DMP)

Ziel der Disease Management Programme ist die strukturierte Behandlung chronisch kranker Patienten mit Hilfe definierter Versorgungsprozesse auf der Basis individuell vereinbarter und dokumentierter Therapieziele.

 

Gemeinsame Einrichtung

Zur Durchführung der DMP-Programme in Schleswig-Holstein haben die Krankenkassen und die KVSH Verträge über die Durchführung strukturierter Behandlungsprogramme für Versicherte geschlossen.

Diese Verträge sehen auch die Bildung einer Gemeinsamen Einrichtung vor, die sich aus den Mitgliedern der einzelnen Vertragspartner paritätisch zusammensetzt.

Die Gemeinsame Einrichtung hat die Aufgabe, auf Basis der ihr übermittelten Dokumentationsdaten die ärztliche Qualitätssicherung durchzuführen. Daraus ergeben sich folgende Aufgaben:

  • die Unterstützung bei der Erreichung der Qualitätsziele anhand der quantitativen Angaben der Dokumentationsdaten,
  • die Unterstützung im Hinblick auf eine qualitätsgesicherte und wirtschaftliche Arzneimitteltherapie anhand der Arzneimitteldaten der Dokumentationsdaten,
  • die Durchführung des ärztlichen Feedbacks anhand der Dokumentationsdaten,
  • die Pseudonymisierung des Arztbezugs und Übermittlung dieser Daten zur Evaluation,
  • die Beratung der KVSH im Hinblick auf die Teilnahme und den Ausschluss von DMP-Ärzten auf Basis der entsprechenden Anlagen der Hauptverträge
  • die Entwicklung weiterer Maßnahmen zur Qualitätssicherung. 

Ein Hauptelement der Disease-Management-Programme ist die strukturierte und standardisierte elektronische Dokumentation. Die Dokumentationsdaten werden für die Erstellung der Arzt-Feedbackberichte, die indikationsspezifischen Berichte der Gemeinsamen Einrichtung und für die Evaluation genutzt.

Die aktuellen Feedbackberichte für das 1. Halbjahr 2019 können Sie hier einsehen:

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