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Magazin Nordlicht

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Neues sQs-Verfahren betrifft operativ tätige Ärzte


16.05.2017


Im Januar dieses Jahres startete das insgesamt zweite sektorenübergreifende Qualitätssicherungsverfahren (sQS) mit einer 5-jährigen Erprobungsphase.

Übergeordnetes Ziel des Verfahrens, dessen Details der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in einer Richtlinie definiert hat, ist es, eine verbesserte Infektionsprävention zu etablieren und damit mehr nosokomiale und postoperative Wundinfektionen in Kliniken und Praxen zu vermeiden.

Mehr Informationen finden Sie hier. 

sQS-Verfahren zu postoperativen Wundinfektionen

Heute werden Operationen sowohl im ambulanten als auch im stationären Sektor durchgeführt. Krankenhäuser müssen entsprechend der Richtlinie jeden Fall einer behandlungsbedürftigen postoperativen Wundinfektion erfassen. Zudem müssen operierende Ärzte jährlich ihr Hygiene- und Infektionsmanagement darlegen – erstmals im ersten Quartal 2018 auf Datenbasis des gesamten Jahres 2017. 

Im vertragsärztlichen Bereich ist die Dokumentation als webbasierte Einrichtungsbefragung geplant. Dokumentieren müssen Ärzte, die Tracer (Indikator)-Eingriffe durchführen. Diese Operationsverfahren wurden im Auftrag des G-BA vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz (IQTIG) festgelegt.

Allgemeine Informationen zum sQS-Verfahren WI
www.kbv.de/html/sqs.php 

Ausfüllhilfe zur Einrichtungsbefragung
www.kbv.de/html/themen_26421.php 

IQTIG 
www.iqtig.org/qs-verfahren/qs-wi/

G-BA 

www.g-ba.de/institution/themenschwerpunkte/qualitaetssicherung


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